Ad-hoc Kommission Versorgungsnahe Daten (VeDa)

Ziele

Die Ad-hoc Kommission versorgungsnahe Daten (VeDa) wurde 2020 gegründet und beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung von VeDa (beispielsweise aus Registern, Routinedaten der Sozialversicherungsträger oder aus der klinischen Versorgung) für die verschiedenen Anwendungsfelder der Versorgungsforschung. Sie möchte u.a. anhand von nationalen und internationalen Best-Practice-Beispielen Empfehlungen dafür geben, wofür VeDa in welchem Umfang nutzbar sind und was dabei zu beachten ist, aber auch zukünftige Entwicklungen aktiv mitgestalten. Deshalb ist es ebenfalls Ziel, politische Entscheidungen im Sinne guter Rahmenbedingungen für eine wissensgenerierende Forschung zu beeinflussen.

Aktivitäten

Es ist bereits initial gelungen, Expert:innen maßgeblicher Stakeholder für die Mitarbeit in der Kommission zu gewinnen. Die Ad-hoc Kommission VeDa hat bereits 3 Manuals veröffentlicht. Der erste Teil wurde als Überblick zu Methoden und Nutzung versorgungsnaher Daten zur Wissensgenerierung im September 2020 publiziert. Der zweite Teil „Versorgungsnahe Daten zur Evaluation von Interventionseffekten“ folgte im Juni 2021 und der dritte Teil „Versorgungsnahe Daten für Versorgungsanalysen“ wurde im Dezember 2022 veröffentlicht. Die Kommission hat 2024 begonnen, sich dem Thema Nutzung von VeDa für Leitlinien sowie die verschiedenen Anwendungskontexte zu widmen. Hierzu wird aktuell ein Positionspapier erstellt.

Publikationen

Klinkhammer-Schalke. Wir brauchen strukturierte inhaltliche und formale Vorgehensweisen zur Nutzung versorgungsnaher Daten, Gesundheitswesen 2020; 82(08/09): 659-660 - zur Publikation

Klinkhammer-Schalke, Thomas Kaiser, et al. Manual für Methoden und Nutzung versorgungsnaher Daten zur Wissensgenerierung, Gesundheitswesen 2020; 82: 716-722 - Zur Publikation

Falk Hoffmann, Thomas Kaiser, et al. Versorgungsnahe Daten zur Evaluation von Interventionseffekten: Teil 2 des Manuals, Gesundheitswesen 2021; 83(06): 470-480 - Zur Publikation

Christof Veit, Thomas Bierbaum, et al. Versorgungsnahe Daten für Versorgungsanalysen – Teil 3 des Manuals,
Gesundheitswesen 2023; 85: 718–724 - Zur Publikation

Mitglieder

Monika Klinkhammer-Schalke (Tumorzentrum Universität Regensburg), Thomas Kaiser (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen), Christian Apfelbacher (Universität Magdeburg), Stefan Benz (Klinikverbund Südwest), Thomas Bierbaum (DNVF), Karl Broich (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte), Karsten Dreinhöfer (Vorstand DNVF Charité Berlin), Michael Hauptmann (Medizinische Hochschule Brandenburg), Claus-Dieter Heidecke (Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen), Anne Hennings (ADT Netzwerk), Falk Hoffmann (Universität Oldenburg), Wolfgang Hoffmann (Vorsitzender DNVF, Universität Greifswald), Jana Holland (Bundesministerium für Gesundheit), Rika Jurkschat (ADT Netzwerk), Michael Koller (Universität Regensburg), Tanja Kostuj (St. Marien-Hospital, Hamm), Christoph Kowalski (Deutsche Krebsgesellschaft), Stefanie March (Hochschule Magdeburg-Stendal), Katrin Mugele (Deutsche Krebsgesellschaft), Anna Niemeyer (TMF), Monika Nothacker (AWMF), Olaf Ortmann (Deutsche Krebsgesellschaft, Universität Regensburg), Jochen Schmitt (Vorstand DNVF, TU Dresden), Holger Schünemann (McMaster University Hamilton), Christof Veit (BQS), Volker Vervoelgyi (IQWiG), Simone Wesselmann (DGAV), Sylke Zeißig (Universität Würzburg)

 

 

Sprecher
Mitglied werden

Wenn Sie sich für die Mitarbeit in der Kommission interessieren, können Sie sich jederzeit gerne an die Geschäftsstelle des DNVF wenden (info@dnvf.de).