Preis für Forschung mit versorgungsnahen Daten in der Onkologie 2026
Das DNVF und die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren (ADT) schreiben gemeinsam den „Preis für Forschung mit versorgungsnahen Daten in der Onkologie 2026“ aus. Mit der Auszeichnung werden herausragende Publikationen, Projekte, Beiträge und Initiativen gewürdigt, die das Potenzial wissensgenerierender Forschung und Versorgung in der Onkologie erschließen und einen nachhaltigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Versorgung leisten.
Im Fokus stehen Arbeiten, die versorgungsnahe Daten innovativ nutzen und dadurch neue Erkenntnisse für Forschung und Versorgung ermöglichen. Gesucht werden insbesondere Projekte, die hochwertige Gesundheitsdaten verantwortungsvoll bereitstellen, Interoperabilität und Datenharmonisierung fördern oder unterschiedliche Stakeholder – beispielsweise Patientenvertretungen, Versorgende und Wissenschaft – aktiv einbinden. Ziel des Preises ist es, zukunftsweisende Ansätze sichtbar zu machen und die Nutzung versorgungsnaher Daten in der onkologischen Versorgungsforschung weiter voranzubringen.
Berücksichtigt werden Publikationen, Beiträge, Projekte oder Initiativen aus der Onkologie, die nicht älter als fünf Jahre sind. Eingereicht werden können sowohl methodische und konzeptionelle Arbeiten zur Weiterentwicklung der Datennutzung und -analyse als auch Studien zu relevanten Versorgungsfragen auf Basis versorgungsnaher Daten. Ebenfalls willkommen sind Projekte der angewandten Versorgungsforschung, etwa zu Wirksamkeit, Dissemination oder Skalierung innovativer Versorgungsmaßnahmen.
Die Bewertung der Einreichungen erfolgt durch eine Jury aus Mitgliedern von ADT und DNVF. Maßgebliche Kriterien sind unter anderem die Beteiligung relevanter Stakeholder, die Qualität der theoretischen Grundlagen, der Innovationsgrad in Methodik und Praxis, die Passung der Methodik zur Forschungsfrage sowie die Nachhaltigkeit der Projekte – beispielsweise mit Blick auf gesundheitspolitische Wirkung, langfristige Implementierung oder dauerhafte Finanzierungsperspektiven.
Bewerben können sich Forschende, Versorgende, Fachgesellschaften, Vereine, Verbände sowie Patientenorganisationen aus dem Bereich der Onkologie. Für die Bewerbung sind unter anderem eine Projektzusammenfassung, eine Begründung der Preiswürdigkeit sowie Erläuterungen zu den Bewertungskriterien einzureichen. Ergänzend können Ergebnispublikationen oder weitere aussagekräftige Unterlagen beigefügt werden.
Die Bewerbungsphase 2026 ist beendet.