FG Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Die Volkskrankheiten Karies und Parodontitis nehmen aufgrund ihrer hohen Prävalenz nicht nur einen vorderen Platz in der gesundheitsökonomischen Relevanz ein. Mundgesundheit ist darüber hinaus eng mit der Gesundheit des gesamten Organismus verknüpft (z.B. Bakteriämierisiko bei vorliegenden Zahnbetterkrankungen, Wechselwirkung zwischen Diabetes und Mundgesundheit). So können zahnmedizinische Studien der Versorgungsforschung dazu beitragen, allgemeine Gesundheit und Lebensqualität zu fördern.
 
Die Fachgruppe hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, Kompetenzen in der Zahnmedizin im Bereich der Versorgungsforschung zu bündeln, den Bedarf an Forschungsprojekten auf dem Gebiet der Zahnmedizin zu verdeutlichen, forschungsrelevante Studien zu initiieren und durchzuführen und beratend bei Versorgungsentscheidungen mitzuwirken.
 
Durch die Interdisziplinarität des Netzwerkes eröffnen sich Möglichkeiten der fachübergreifenden Diskussion versorgungsforschungsrelevanter Inhalte und der interdisziplinaren Zusammenarbeit zwischen klinischen, sozialwissenschaftlichen und methodischen wissenschaftlichen Gesellschaften und Organisationen der Versorgungspraxis. Eine Integration zahnmedizinischer Belange in die Medizin kann und soll damit unterstützt werden.
 
Die Fachgruppe wurde 2009 gegründet und arbeitet eng mit der Deutschen Gesellschaft für Orale Epidemiologie und Versorgungsforschung zusammen. Sie steht in engem Austausch mit der Bundesärztekammer und der kassenärztlichen Bundesvereinigung und unterhält Kontakte zu bereits bestehenden Netzwerken von Zahnärzten, die in der Versorgungsforschung aktiv sind.
 
 
 
Ziele und Aufgaben

Die Fachgruppe hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, Kompetenzen in der Zahnmedizin im Bereich der Versorgungsforschung zu bündeln, den Bedarf an Forschungsprojekten auf dem Gebiet der Zahnmedizin zu verdeutlichen und forschungsrelevante Studien zu initiieren und durchzuführen.

Durch die Interdisziplinarität des Netzwerkes eröffnen sich Möglichkeiten der fachübergreifenden Diskussionen versorgungsforschungsrelevanter Inhalte und der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen klinischen, sozialwissenschaftlichen und methodischen wissenschaftlichen Gesellschaften und Organisationen der Versorgungspraxis. Eine Integration zahnmedizinischer Belange in die Medizin kann und soll damit weiterhin unterstützt werden.

Aktivitäten der AG

Nachdem die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) 2008 und das Institut der deutschen Zahnärzte (IDZ) 2009 Mitglieder des DNVF geworden waren, war die Fachgruppe auf allen Deutschen Kongressen des Netzwerks Versorgungsforschung mit wissenschaftlichen Beiträgen vertreten.
Die Fachgruppe wurde dann im März 2009 gegründet, eine konstituierende Sitzung fand am 01.10.2009 auf dem Deutschen Kongress für Versorgungsforschung in Heidelberg statt.

Mittlerweile hat die Fachgruppe vielfache Forschungsaktivitäten entwickelt. Derzeit laufende Projekte werden unter anderem durch das BMBF, die Deutsche Krebshilfe und die Nachwuchsakademie Versorgungsforschung des Landes Baden-Württemberg gefördert. Die Aktivitäten der Fachgruppe zeigen sich auch an den Präsentationen, die im Rahmen der Jahrestagungen des DNVF vorgestellt wurden. Die Jahrestagung 2012 wurde von der Fachgruppe maßgeblich mitgestaltet.

Innerhalb der Zahnmedizin sind die Mitglieder der Fachgruppe auch Mitglieder des Arbeitskreises ‚Epidemiologie, Dental Public Health und Versorgungsforschung‘ in der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, wobei die letzte Erweiterung des Namens durch die Aktivitäten der Fachgruppe Zahnmedizin erfolgte.

Seit Februar 2014 gibt es eine an der Zahnklinik in Kiel angesiedelte Professur für Prävention und Versorgungsforschung, die von Frau Prof. Dr. Katrin Hertrampf vertreten wird.

Neben den Jahrestagungen des DNVF trifft sich die FG Zahnmedizin auch im Rahmen der Jahrestagungen des Arbeitskreises ‚Epidemiologie, Dental Public Health und Versorgungsforschung‘ und zeigt sich verantwortlich für die Gestaltung der Versorgungsforschungsinhalte.

Die Fachgruppe steht in engem Austausch mit der Bundeszahnärztekammer sowie einigen Landeszahnärztekammern und unterhält Kontakte zu bereits bestehenden Netzwerken von Zahnärzten, die in der Versorgungsforschung aktiv sind.

Ausblick

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Publikationen

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Sprecher der FG

FG Intensivmedizin und kritische Erkrankungen

Die FG setzt sich aus den beiden Sprechern und den FG-Mitgliedern zusammen. Sie wurde im Oktober 2016 gegründet und besteht aktuell aus etwa 20 Mitgliedern und Interessenten.
 
Ziele und Aufgaben
Die FG verfolgt das Ziel, das (bisher nicht systematisch untersuchte) Thema „Versorgungsstrukturen, Qualität und langfristige Ergebnisse intensivmedizinischer Behandlung“ wissenschaftlich zu erarbeiten und hierfür Projekte zu initiieren. Folgende Themenschwerpunkte stellen sich dar:
  • Analyse der Struktur intensivmedizinischer Versorgung
  • Qualität intensivmedizinischer Behandlung, Leitlinien, evidenzbasierte Medizin
  • Analyse der Versorgungsprozesse nach intensivmedizinischer Behandlung,
  • Determinanten des Langzeit-Outcomes und der Gesundheits-bezogenen Lebensqualität
  • Ermittlung des Bedarfs spezieller Versorgungsangebote nach Intensivbehandlung
  • Erfassung der Bedürfnisse von Patienten
  • Diskussion gesundheitspolitischer Aspekte
Aktivitäten der AG

2017

  • Organisation von Veranstaltungen auf dem DKVF und bei den Kongressen der relevanten Fachgesellschaften
  • Erarbeitung eines Positionspapiers: „Versorgungsforschung in der Intensivmedizin und bei kritischen Krankheiten: Status Quo und künftige Herausforderungen“

2016

Konstituierende Sitzung am 7. Oktober 2016 in Berlin.
Hier finden Sie das Protokoll der konstituierenden Sitzung
Ausblick
Nach Gründung der FG im Oktober 2016 planen die Mitglieder und Sprecher folgende Aktivitäten:
  • Bildung von AGen zur Bearbeitung der Themenschwerpunkte
  • Erstellung von Forschungsanträgen im Bereich der Versorgungsforschung
  • Kontaktaufnahme zu anderen, im Bereich der Intensivmedizin aktiven Netzwerken (Sepsis-Netzwerk, ARDS-Netzwerk)
  • Kontakt zu Patientenvertretungen und Vertretern der Gesundheitspolitik
Publikationen

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Sprecher der FG

FG Haut und Allergien

Ziele und Aufgaben

Die Fachgruppe „Haut, Gefäße und Allergien“ (ab November 2019 FG Haut und Allergien) wurde mit dem Hauptziel ins Leben gerufen, eine gemeinsame Plattform für die gesamte Versorgungsforschung in den Bereichen Hauterkrankungen, Gefäßerkrankungen und Allergologie zu schaffen. Der Austausch und die interdisziplinäre Kooperation der wissenschaftlichen Disziplinen sowie der intensivere Methodentransfer in die Klinik sind dabei die Hauptanliegen. Langfristig soll durch die enge Zusammenarbeit im Rahmen dieser Fachgruppe eine Verzahnung von Forschungsinitiativen erreicht werden, indem die Fachgruppe einen schnelleren Austausch von Informationen und Methoden und die Verbesserung der Anbahnung und Durchführung wissenschaftlicher Projekte ermöglicht. Darüber hinaus soll die Zusammenarbeit im Rahmen der Fachgruppe Aktivitäten in der wissenschaftlichen Politikberatung für die Versorgung von Hauterkrankungen, Allergien und Gefäßerkrankungen anstoßen und fördern. Die Fachgruppe dient auch der Rekrutierung und dem Mentoring von wissenschaftlichem Nachwuchs in der Versorgungsforschung. zu Erkrankungen der Haut und Gefäße bzw. zu Allergien, der für die Bewältigung der bevorstehenden Forschungsaufgaben dringend notwendig ist. Gemeinsame Projekte der Fachgruppenmitglieder sollen im Rahmen eines jährlichen ganztägigen Arbeitstreffens initiierte werden, während Weiterbildungsangebote für alle an Versorgungsforschung interessierten Wissenschaftler bei den Jahrestagungen der DDG, DGG und DGAKI angeboten werden sollen.

Zusammensetzung der Gruppe
Ca 30 Interessierte aus den Bereichen der dermatologischen, allergologischen und  gefäßmedizinischen Versorgungsforschung.
Aktivitäten der AG

Das zweite Symposium der FG wird durch Prof Augustin in Hamburg voraussichtlich im Herbst 2014 veranstaltet werden. Beim 13. Deutschen Kongress für Versorgungsforschung in Düsseldorf 2014 ist eine Session der Fachgruppe vorgesehen.

Am 06.11.2013 fand in Dresden das 1. Symposium der FG Haut, Gefäße und Allergien statt. Ausgerichtet wurde es durch das Universitätsklinikum Dresden und die Medizinischen Fakultät der TU Dresden und hatte die evidenzbasierte Versorgung von Erkrankungen der Haut, der Gefäße und von Allergien zum Thema. Im Rahmen von insgesamt sieben wissenschaftlichen Vorträgen verschiedener Akteure aus der Versorgungsforschung konnten sich die interessierten Teilnehmer einen Überblick über aktuelle Forschungsaktivitäten im Bereich Dermatologie, Gefäßmedizin und Allergologie verschaffen.

Ausblick

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Publikationen

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Die FG Haut, Gefäße und Allergien versteht sich als offene Arbeitsgruppe. Wissenschaftler aus den Bereichen Gefäßmedizin, Allergologie und Dermatologie mit Interesse an Versorgungforschung sind herzlich eingeladen, bei der Fachgruppe mitzuwirken.
Sprecher:in der FG

AG Qualitative Methoden

Ziele und Aufgaben

Der ursprüngliche Auftrag an die Gründungsmitglieder der AG bestand darin, einen Beitrag zum Memorandum des DNVF zur Qualitativen Versorgungsforschung zu erstellen. Nach zwei Jahren mit unterschiedlichen Vorarbeiten hat sich eine sechsköpfige Arbeitsgruppe gebildet (s.o.), die durch die Erstellung von drei Diskussionspapieren notwendige Diskussionen innerhalb und außerhalb der Versorgungsforschung angeregt und damit eine Grundlage für ein zukünftiges Memorandum geschaffen hat (Meyer et al. 2012, Karbach et al. 2012, Stamer et al. 2015). Nach der Fertigstellung dieser Diskussionspapiere hat sich die Gruppe im Jahr 2012 erweitert, um an dem Thema Gruppendiskussionen in der Versorgungsforschung zu arbeiten. Aus dieser Arbeit sind zwei Publikationen in der Zeitschrift Das Gesundheitswesen entstanden (Pohontsch/Müller et al. 2018, Xyländer/Kleineke et al. 2019. Beim DKVF 2017 wurde die AG erneut für InteressentInnen geöffnet.

Aufgrund der großen Resonanz teilte sich die AG in mehrere Kleingruppen auf, um arbeitsfähig zu bleiben. Aktuell existieren folgende aktive Kleingruppen: AG Forschungsethik in der qualitativen Versorgungsforschung, AG Vielfalt qualitativer Forschungsdesigns und ihre Anwendung in der Versorgungsforschung, AG Meta-Synthese qualitativer Studien in der Versorgungsforschung, AG Mixed Methods in der qualitativen Versorgungsforschung und die AG Neue Medien in der qualitativen Versorgungsforschung. Im Moment nehmen die AGs keine weiteren Mitglieder auf. InteressentInnen für die Mitarbeit in den AGs können sich jedoch bei der Sprecherin, Frau Dr. Nadine Pohontsch (n.pohontsch@uke.de), melden.

Aktivitäten der AG

2020/2021:

Arbeitsschwerpunkte (2020/2021):

Kleingruppe Forschungsethik in der Qualitativen Versorgungsforschung

Die Kleingruppe Forschungsethik hat das Ziel, forschungsethische Besonderheiten und Herausforderungen qualitativer Versorgungsforschung zu beleuchten und Strategien für eine ethisch verantwortungsvolle Planung und Umsetzung qualitativer Studien in der Versorgungsforschung herauszuarbeiten. Hierzu hat sie eine explorative Online-Befragung qualitativ Forschender zu ethischen Fragestellungen in der eigenen Forschungspraxis und Erfahrungen mit Ethikbegutachtungen durchgeführt. Eine Veröffentlichung hierzu befindet sich im Reviewprozess, eine weitere Publikation ist in Arbeit.

Kleingruppe Vielfalt qualitativer Forschungsdesigns und ihre Anwendung in der Versorgungsforschung

Die Kleingruppe beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Möglichkeiten der Kombination qualitativer Methoden im Hinblick auf verschiedene Gegenstände der Versorgungsforschung.

Kleingruppe Meta-Synthese qualitativer Studien

Die Kleingruppe Meta-Synthese arbeitet zurzeit an einem Vergleich qualitativer Methoden zur Evidenzsynthese. Hintergrund dieser Beschäftigung ist die Frage, ob und inwieweit Syntheseergebnisse abhängig von der gewählten Methode sind. Durch den Vergleich zweier Synthesemethoden, die auf dieselbe Fragestellung angewendet werden,  sollen Erkenntnisse hinsichtlich der Methodenwahl  für die Zusammenführung von Ergebnissen aus der qualitativen Versorgungsforschung gewonnen werden. Das Studienprotokoll wurde veröffentlicht.

Kleingruppe Mixed Methods in der qualitativen Versorgungsforschung

Der Zugewinn an Erkenntnissen durch einen so genannten Methoden-Mix ist mittlerweile unumstritten. Die Kleingruppe Mixed Methods beschäftigt sich daher mit der Frage, inwiefern eine Kombination von qualitativen und quantitativen Methoden gewinnbringend in der Versorgungsforschung eingesetzt werden kann. Eine Publikation zum Thema Mixed Methods in Versorgungsforschungsprojekten befindet sich im Reviewprozess.

Kleingruppe Neue Medien in der qualitativen Versorgungsforschung

Diese Kleingruppe fokussiert auf die Herausforderungen und Chancen digitaler Datenformate (u.a. Online-Fokusgruppen, Patientenberichte in den sozialen Medien) sowie deren Erhebungs- und Auswertungsmethoden für die qualitative Versorgungsforschung. Eine Publikation zur Anwendung digitaler Medien in der Versorgungsforschung ist in Arbeit.

Organisatorisches:
Im Februar 2021 sind Prof. Dr. Veronika Lentsch (stellv.), Dr. Margret Xyländer (stellv.) und Dr. Nadine Pohontsch für weitere zwei Jahre zu den Sprecherinnen der AG gewählt worden.

Überblick Aktivitäten 2020/2021:

  • Arbeitstagung „DNVF Methodentreffen - Qualitative Versorgungsforschung“ hat am 25.-26.06.2021 erfolgreich stattgefunden
  • Springschool 2020:
    Seminar „Mixed Methods-Studien“ (ID13, basic)
  • Springschool 2021:
    Seminar „Einführung in die Gesundheitsversorgungsforschung (GVF) und deren methodische Grundlagen“ (ID1, basic);
    Seminar „Mixed Methods-Studien“ (ID13, basic);
    Seminar „Planung und Durchführung eines qualitativen Forschungsprojekts – Eine Einführung am Beispiel semi-strukturierter Erhebungsverfahren und qualitativer Inhaltsanalyse“ (ID14, basic)
  • die Mitglieder Michaela Schunk und Milena von Kutzleben unterstützen die Ad-Hoc-Kommission mit ihrer Expertise für Qualitative Forschungsmethoden
  • die Sprecherin Nadine Pohontsch unterstützt die Zukunftskommission
  • Veröffentlichungen:

Xyländer M, Kleineke V, Jünger S, Klindtworth K, Karlheim C, Steffen H, Müller V, Höfling-Engels N, Patzelt C, Stamer M, Pastrana T, Meyer T, Pohontsch N. Gruppendiskussionen in der Versorgungsforschung – Teil 2: Überlegungen zum Begriff der Gruppe, zur Moderation und Auswertung von Gruppendiskussionen sowie zur Methode der Online-Gruppendiskussion. Gesundheitswesen. 2020;82(12):998-1007

Pohontsch NJ, Meyer T, Eisenmann Y, Metzendorf M-I, Leve V, Lentsch V. Study protocol of a systematic review and qualitative evidence synthesis using two different approaches: Healthcare related needs and desires of older people with post-stroke aphasia. BMJ Open 2021; 11(4):e039348

Ullrich, C., Xyländer, M., Jünger, S.; Kremeike, K; Preiser, C. „Das ist vorher gar nicht absehbar“? – Forschungsethik als Thema der qualitativen Versorgungsforschung. Eine Befragungsstudie mit Forschenden. Gesundheitswesen (in press).

2019:

Aktive Mitgestaltung der Spring School 2019:

  • „Einführung in die Qualitative Versorgungsforschung“ im Rahmen des Einführungsmoduls (Pohontsch)
  • Fortbildungsmodul „Gruppendiskussion als qualitative Methode in der Versorgungsforschung“ (Xyländer, Klindworth)
  • Fortbildungsmodul „Mixed-Methods-Studien – Grundgedanken, Varianten, Potenziale und Herausforderungen der Kombination quantitativer und qualitativer    Forschungsmethoden für die Versorgungsforschung“ (Holmberg, Pohontsch)
  • Beteiligung im Wissenschaftlichen Beirat der Spring School (Pohontsch, Xyländer)
  • jeweils 2 Arbeitstreffen der gesamten AG pro Jahr (Hannover/im Rahmen des DKVF)
  • Arbeit in vier Kleingruppen zu speziellen Themen im Bereich qualitativer Versorgungsforschung
Stellungnahmen der Arbeitsgruppe
Stellungnahme zu den vom IQTIG vorgelegten „Methodischen Grundlagen V1.0s" Für die Arbeitsgruppe Qualitative Methoden des DNVF von Veronika Müller, Corina Güthlin, Katharina Klindtworth, Saskia Jünger, Maren Stamer, Thorsten Meyer, 01. März 2017 >> zur Stellungnahme
 
Sprecherinnen und Gründungsmitglieder
Sprecherin der Arbeitsgruppe Qualitative Methoden ist Dr. Nadine Pohontsch (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf). Stellvertretende Sprecherinnen sind (gleichberechtigt) Prof. Dr. Veronika Lentsch (Hamburg) und Dr. Margret Xyländer (Humboldt-Universität zu Berlin). Zu den Gründungsmitgliedern der AG zählen - in alphabetischer Reihenfolge - Dr. Corina Güthlin (Goethe-Universität Frankfurt/Main), Prof. Dr. Christine Holmberg (Medizinische Hochschule Brandenburg), Dr. Ute Karbach (Universität zu Köln), Prof. Dr. Thorsten Meyer (Universität Bielefeld), Dr. Christiane Patzelt (Hochschule Hannover) sowie Prof. Dr. Maren Stamer (Alice Salomon Hochschule Berlin).
Gründungszeitpunkt und weitere AG-Mitglieder
Die AG Qualitative Methoden hat sich im Rahmen des 7. DKVF im Oktober 2008 in Köln gegründet. Mittlerweile ist die AG auf derzeit ca. 30 aktive Mitglieder angewachsen (Stand Februar 2019), die sich regelmäßig treffen und gemeinsam qualitative Forschungsfragestellungen im Kontext der methodischen Wissensaufarbeitung diskutieren.
Ausblick
2022
 
Am 24.-25.06.2022 findet die 2. Arbeitstagung der AG Qualitative Methoden digital statt.
 
2021
 
Die im letzten Sommer angekündigte Arbeitstagung ist nun endlich fertig geplant.
 
Liebe Nachwuchswissenschaftler*innen,

die Arbeitsgruppe Qualitative Methoden des Deutschen Netzwerk für Versorgungsforschung lädt Sie herzlich zur 1. Arbeitstagung "Qualitative Versorgungsforschung" ein. Die Arbeitstagung richtet sich vor allem an Nachwuchswissenschaftler*innen, die mit qualitativen Methoden arbeiten und wird am 25.06. und 26.06.2021 als Online-Veranstaltung durchgeführt. Alle weiteren Informationen finden Sie in der Beschreibung. Bitte melden Sie sich mit dem Anmeldeformular an.
Wir freuen uns auf Sie!

Herzliche Grüße,
Ihr Organisationsteam: Astrid Fink, Helen Ewertowski-Selle und Nadine Pohontsch (Sprecherin der Arbeitsgruppe Qualitative Methoden im DNVF)
 
2020
 
Im Herbst 2020 wird das üblicherweise an den DKVF gekoppelte Treffen der AG als Online-Treffen stattfinden. Für das Jahr 2021 plant die AG eine Arbeitstagung mit internen und externen Teilnehmer*innen. Dort sollen verschiedene Plenarvorträge und Workshops zu den Themen der genannten Kleingruppen angeboten werden.
 
Publikationen
2020/2021

Xyländer M, Kleineke V, Jünger S, Klindtworth K, Karlheim C, Steffen H, Müller V, Höfling-Engels N, Patzelt C, Stamer M, Pastrana T, Meyer T, Pohontsch N. Gruppendiskussionen in der Versorgungsforschung – Teil 2: Überlegungen zum Begriff der Gruppe, zur Moderation und Auswertung von Gruppendiskussionen sowie zur Methode der Online-Gruppendiskussion. Gesundheitswesen. 2020;82(12):998-1007

Pohontsch NJ, Meyer T, Eisenmann Y, Metzendorf M-I, Leve V, Lentsch V. Study protocol of a systematic review and qualitative evidence synthesis using two different approaches: Healthcare related needs and desires of older people with post-stroke aphasia. BMJ Open 2021; 11(4):e039348

Ullrich, C., Xyländer, M., Jünger, S.; Kremeike, K; Preiser, C. „Das ist vorher gar nicht absehbar“? – Forschungsethik als Thema der qualitativen Versorgungsforschung. Eine Befragungsstudie mit Forschenden. Gesundheitswesen (in press).

Weitere

Meyer T, Karbach U, Holmberg C, Güthlin C, Patzelt C, Stamer M, für die Arbeitsgruppe Qualitative Methoden des DNVF (2012) Qualitative Studien in der Versorgungsforschung – Diskussionspapier, Teil 1: Gegenstandsbestimmung. Gesundheitswesen 74: 510-515

Karbach U, Meyer T, Holmberg C, Güthlin C, Patzelt C, Stamer M für die Arbeitsgruppe Qualitative Methoden im Deutschen Netzwerk für Versorgungsforschung e.V. (DNVF) (2012) Qualitative Studien in der Versorgungsforschung, Diskussionspapier, Teil 2. Stand Qualitative Versorgungsforschung in Deutschland – ein exemplarischer Überblick. Gesundheitswesen 74: 516-525

Stamer M, Güthlin C, Holmberg C, Karbach U, Patzelt C, Meyer T (2015) Qualitative Studien in der Versorgungsforschung- Diskussionspapier, Teil 3: Qualität qualitativer Studien. Gesundheitswesen 2015; 77: 966-975

Pohontsch NJ*, Müller V *, Brandner S, Karlheim C, Jünger S, Klindtworth K, Stamer M, Höfling-Engels N, Kleineke V, Brandt B, Xyländer M, Patzelt C, Meyer T. Gruppendiskussionen in der Versorgungsforschung – Teil 1. Einführung und Überlegungen zur Methodenwahl und Planung. Gesundheitswesen 2018; 80(10): 864-870. https://doi.org/10.1055/s-0043-104379.

Xyländer M*, Kleineke V*, Jünger S, Klindtworth K, Karlheim C, Steffen H, Müller V, Höfling-Engels N, Patzelt C, Stamer M, Pastrana T, Meyer T*, Pohontsch NJ*. Gruppendiskussionen in der Versorgungsforschung – Teil 2: Überlegungen zum Begriff der Gruppe, zur Moderation und Auswertung von Gruppendiskussionen sowie zur Methode der Online-Gruppendiskussion. Gesundheitswesen 2019; efirst (DOI: 10.1055/a-0882-6325)

 

Sprecherinnen der AG

AG Partizipative Versorgungsforschung

Ziele und Aufgaben

Während der Gründungssitzung wurden bereits erste Ziele der Arbeitsgruppe skizziert:
Die AG Partizipative Versorgungsforschung soll die Vernetzung und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftler*innen und weiteren Akteuren fördern. Zu den Akteuren gehören Patientinnen und Patienten sowie ihre Vertretungen, aber auch Vertreterinnen und Vertreter der Leistungserbringer und Kostenträger. Es ist wünschenswert, wenn verschiedene Akteure und insbesondere auch Patientinnen und Patienten in der Arbeitsgruppe „Partizipative Versorgungsforschung“ zusammenarbeiten.
Die AG Partizipative Versorgungsforschung wird sich um einen konzeptionellen und methodischen Austausch zu partizipativer Versorgungsforschung bemühen. Es wird darum gehen, partizipative Forschungsansätze für die Versorgungsforschung zu bestimmen und weiter zu entwickeln und die Sichtbarkeit partizipativer Versorgungsforschung zu verbessern.

Aktivitäten der AG

An der Gründungssitzung am 12.10.2018 in Berlin nahmen 37 Personen teil, in der Mitgliederliste der AG sind 64 Personen vermerkt.

Ausblick

Das nächste Treffen wird voraussichtlich im Umfeld des DNVF-Forums Versorgungsforschung im Mai 2019 stattfinden. Bis dahin leiten Frau Dr. Anna Levke Brütt und Herr Prof. Dr. Erik Farin-Glattacker die Arbeitsgruppe kommissarisch.

Publikationen

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Sprecher:in der AG

AG Patient-Reported Outcome (PRO)

Patient-reported outcome (PRO) ist ein Sammelbegriff für Messgrößen, die auf Patienteneinschätzungen basieren. Dazu gehören psychosoziale Konstrukte wie Lebensqualität, Patientenpräferenzen, Patientenzufriedenheit oder wahrgenommene Krankheitssymptome.
Der interdisziplinäre Ansatz der Versorgungsforschung mit seinem weiten Aufgabenfeld und die PRO-Forschung mit ihren Modellen und Methoden bieten ein hervorragendes Potential für Synergien. Die Integration von PRO-Messgrößen in die Versorgungsforschung verspricht, die Diskussion über die Ziele der Gesundheitsversorgung und die Werte in unserem Gesundheitssystem in konstruktiver, kritischer und nachhaltiger Weise anzuregen.
 
Ziele und Aufgaben

Die Arbeitsgruppe Patient-Reported Outcome (AG PRO) hat sich zur Aufgabe gesetzt, das Thema PRO durch Publikationen, Veranstaltungen und Beratungsangebote in der Versorgungsforschung zu vertreten.

Aktivitäten der AG
Aktuelle Informationen
Die AG PRO bietet im Rahmen der DNVF-Spring-School Seminare zur Entwicklung und Anwendung von Fragebögen an.
 
Es ist geplant, das Methoden-Memorandum zu PRO/Lebensqualität zu aktualisieren.
 
Die Arbeitsgruppe hat bei der Erstellung der Memoranden zu Methoden der Versorgungsforschung mitgewirkt
 
Die Arbeitsgruppe beteiligt sich regelmäßig an der DNVF-Spring-School.
 
Die AG PRO berät Interessierte und Wissenschaftler auf dem Gebiet der Versorgungsforschung bei der Auswahl von geeigneten Messinstrumenten. Neben der eigenen Studienerfahrung verwenden wir dabei die umfangreichste Datenbank auf dem Gebiet. Die Datenbank PROQOLID (Patient-Reported Outcomes and Quality of Life Instruments Database) wurde vom Mapi-Institut in Lyon erstellt und umfasst zurzeit Angaben zu über 1.000 Messinstrumenten. Die Datenbank wird laufend erweitert und aktualisiert. zum Infoflyer
 
Es handelt sich um ein kostenfreies Angebot für die Mitglieder im DNVF e.V.
 
Um das Beratungsangebot in Anspruch nehmen zu können, nutzen Sie bitte das Antragsformular, welches Sie hier finden.
 
Ausblick

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Publikationen

Koller, M., Neugebauer, E.A.M., Augustin, M., Büssing, A., Farin, E., Klinkhammer-Schalke, M., Lorenz, W., Münch, K., Petersen, C., Steinbüchel, N.v. & Wieseler, B. (2009). Die Erfassung von Lebensqualität in der Versorgungsforschung– konzeptuelle, methodische und strukturelle Voraussetzungen (Memorandum III: Methoden der Versorgungsforschung).
[Assessment of quality of life in health services research – conceptual, methodological and structural requirements (Memorandum III: Methods of health services research]. Das Gesundheitswesen, 71: 864– 872.

Sprecher der AG

AG Organisationsbezogene Versorgungsforschung

Die organisationsbezogene Versorgungsforschung befasst sich mit
  1. den Rahmenbedingungen, unter denen Versorgungsorganisationen agieren und deren Wechselwirkungen auf Individuums- und Organisationsebene,
  2. der Strukturen, Prozesse und Kulturen von Versorgungsorganisationen
  3. den Interaktionen innerhalb und zwischen Versorgungsorganisationen und
  4. den Auswirkungen dieser Faktoren auf das Ergebnis und die Organisation gesundheitlicher Versorgung.
 
Ziele und Aufgaben
Die AG dient der Vernetzung von interessierten WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen und der theoretischen, inhaltlichen und methodischen Weiterentwicklung der organisationsbezogenen Versorgungsforschung in Deutschland sowie dem Transfer der Forschungsergebnisse in Politik und Praxis.
Aktivitäten der AG
In 2019 veröffentlichte die AG eine ergänzte und überarbeitete Version des in 2009 erschienenen ersten Memorandums zur organisationsbezogenen Versorgungsforschung. Das neue Memorandum umfasst drei Kapitel und eine Kurzfassung (s. Publikationen).
 
In 2015 veröffentlichten AG-Mitglieder ein Methodenpaper zur Mehrebenenanalyse als Methode der organisationsbezogenen Versorgungsforschung: L. Ansmann, K. Kuhr, C. Kowalski, für die Arbeitsgruppe Organisationsbezogene Versorgungsforschung des DNVF: Mehrebenenanalysen in der organisationsbezogenen Versorgungsforschung – Nutzen, Voraussetzungen und Durchführung; Gesundh.wes, 2016, >> zur Publikation in Gesundheitswesen >> zur Publikation im geschützten Mitgliederbereich
 
In 2009 erarbeitete die AG das Memorandum „Methoden für die organisationsbezogene Versorgungsforschung“ und lieferte damit erste methodische Standards:
Pfaff H., Albert U. -S., Bornemann R., Ernstmann N., Gostomzyk J., Gottwik M. G., Heller G., Höhmann U., Karbach U., Ommen O., Wirtz M.: Methoden für die organisationsbezogene Versorgungsforschung. Gesundh.wes., 2009, 71: 777-790 (zum Abstract)
 
Die AG gestaltet zudem Seminare  im Rahmen der DNVF Spring School zum Thema "Implementieren und Evaluieren in Gesundheitseinrichtungen“, in denen theoretische und methodische Grundlagen aufbereitet werden. Zuvor richtete die AG regelmäßig Pre-Conference Seminare zum Thema „Organisationsbezogene Versorgungsforschung“ aus. Außerdem beteiligt sich die AG an der Gestaltung des jährlichen Deutschen Kongresses für Versorgungsforschung (DKVF).
Interesse an der Mitarbeit?
Wir freuen uns über weitere interessierte WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen, die sich in die Arbeit der AG einbringen oder sich austauschen möchten. Bei Interesse an der Mitarbeit können Sie die AG-Sprecher gerne kontaktieren.
Ausblick

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Publikationen

Memorandum organisationsbezogene Versorgungsforschung:

Kurzfassung
Ansmann, L., Albert, U.S., Auer, R., Baumann, W., Bitzer, E.M., Bögel, M., Ernstmann, N., Gostomzyk, J., Götz, K., Hahn, U., Hammer, A., Hollederer, A., Hower, K.I., Kostuj, T., Kowalski, C., Nöst, S., Nowak, M., Pfaff, H., Rölker-Denker, L., Vollmar, H.C., Wirtz, M.A. DNVF-Memorandum III – Methoden für die Versorgungsforschung, Teil 4 – Konzept und Methoden der organisationsbezogenen Versorgungsforschung: Kurzfassung. Gesundheitswesen, 2019, 81 (3):220–224. DOI: 10.1055/a-0862-0407 (zur Kurzfassung)
 
Kapitel 1 – Konzept und Methoden der organisationsbezogenen Versorgungsforschung
Ansmann, L., Baumann, W., Gostomzyk, J., Götz, K., Hahn, U., Pfaff, H., Rölker-Denker, L., Nöst, S. DNVF-Memorandum III – Methoden für die Versorgungsforschung, Teil 4 – Konzept und Methoden der organisationsbezogenen Versorgungsforschung. Kapitel 1 – Definition und Konzept der organisationsbezogenen Versorgungsforschung.  Gesundheitswesen, 2019, 81 (3):e64-e71. DOI: 10.1055/a-0862-0527 (zu Kapitel 1)
 
Kapitel 2 – Methodische Ansätze der organisationsbezogenen Versorgungsforschung: Zielgrößen, Datenquellen, Datenerhebung und Datenanalyse
Rölker-Denker, L., Kowalski, C., Ansmann, L., Hahn, U., Hammer, A., Auer, R., Kostuj, T., Nöst, S. DNVF-Memorandum III – Methoden für die Versorgungsforschung, Teil 4 – Konzept und Methoden der organisationsbezogenen Versorgungsforschung. Kapitel 2 – Methodische Ansätze der organisationsbezogenen Versorgungsforschung: Zielgrößen, Datenquellen, Datenerhebung und Datenanalyse. Gesundheitswesen, 2019, 81 (3):e72-e81. DOI: 10.1055/a-0862-0565 (zu Kapitel 2)
 
Kapitel 3 –  Methodische Ansätze zur Evaluation und Implementierung komplexer Interventionen in Versorgungsorganisationen
Wirtz, M. A., Bitzer, E.M., Albert, U.S., Ansmann, L., Bögel, M., Ernstmann, N., Hollederer, A., Hower, K.I., Nowak, M., Vollmar, H.C. DNVF-Memorandum III „Methoden für die Versorgungsforschung“, Teil 4: Konzept und Methoden der organisationsbezogenen Versorgungsforschung - Kapitel 3 - Methodische Ansätze zur Evaluation und Implementierung komplexer Interventionen in Versorgungsorganisationen [DNVF-Memorandum III – Methods for Health Services Research, Part 4 – Concept and Methods for Organizational Health Services Research. Chapter 3 – Methodological Approaches for the Evaluation and Implementation of Complex Interventions in Healthcare Organizations]. Gesundheitswesen, 2019, 81 (3):e82-e91. DOI: 10.1055/a-0862-0588 (zu Kapitel 3).
 
 
In 2015 veröffentlichten AG-Mitglieder ein Methodenpaper zur Mehrebenenanalyse als Methode der organisationsbezogenen Versorgungsforschung: L. Ansmann, K. Kuhr, C. Kowalski, für die Arbeitsgruppe Organisationsbezogene Versorgungsforschung des DNVF: Mehrebenenanalysen in der organisationsbezogenen Versorgungsforschung – Nutzen, Voraussetzungen und Durchführung; Gesundh.wes, 2016, >> zur Publikation in Gesundheitswesen >> zur Publikation im geschützten Mitgliederbereich
 
In 2009 erarbeitete die AG das Memorandum „Methoden für die organisationsbezogene Versorgungsforschung“ und lieferte damit erste methodische Standards:
Pfaff H., Albert U. -S., Bornemann R., Ernstmann N., Gostomzyk J., Gottwik M. G., Heller G., Höhmann U., Karbach U., Ommen O., Wirtz M.: Methoden für die organisationsbezogene Versorgungsforschung. Gesundh.wes., 2009, 71: 777-790 (zum Abstract)
Sprecher:in der AG

AG Nachwuchsförderung

Die Versorgungsforschung gewinnt in Deutschland erfreulicherweise zunehmend an Bedeutung. Vor dem Hintergrund begrenzter Ressourcen und der gleichzeitigen Forderung nach Qualität und Transparenz in der Versorgung nimmt das Interesse an Ergebnissen aus methodisch korrekten Studien zur Versorgungssituation zu. Somit steigt auch der Bedarf an qualifiziertem und engagiertem wissenschaftlichem Nachwuchs- Studierenden, DoktorandInnen und Post-Docs, um den Erwartungen, die von Politik und Praxis an die Versorgungsforschung gestellt werden, zukünftig gerecht werden zu können.
Ziele und Aufgaben

Die AG Nachwuchsförderung hat sich zum Ziel gesetzt, innerhalb des DNVF gezielte Aktivitäten zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu initiieren. Eine Hauptaufgabe besteht in der Konzipierung und Organisation spezieller, auf den Nachwuchs ausgerichteten Workshops sowie von Pre-Conference Seminaren, die im Rahmen des jährlich stattfindenden Deutschen Kongresses für Versorgungsforschung (DKVF) angeboten werden. Auch eine Vernetzung der WissenschaftlerInnen auf dem DKVF und darüber hinaus wird gefördert. Zudem werden spezielle Seminare auf der Spring School des DNVF angeboten. Des Weiteren engagiert sich die AG für die fortlaufende Förderung von Kongressstipendien und Posterpreisen.
Die AG richtet sich an alle DNVF-Mitglieder oder externe Interessenten, die eine wissenschaftliche Karriere im Bereich der Versorgungsforschung anstreben. Interessierte können sich jederzeit an die Sprecherinnen der AG (Kontakt siehe unten) wenden.

Aktivitäten der AG
Aktivitäten der AG Nachwuchsförderung auf dem DKVF 2019
Auch in diesem Jahr möchten wir wieder die Vernetzung der Studierenden, Promovierenden und PostDocs fördern. Denn obwohl der Abschluss sehr unterschiedlicher Studiengänge den Einstieg in die Versorgungsforschung ermöglicht, sind doch die Fragen zur akademischen Laufbahn, die sich Nachwuchswissenschaftler*innen in der Versorgungsforschung stellen, oft ähnlich. Sich auszutauschen und zu unterstützen ist eine erste Möglichkeit, Antworten auf diese Fragen zu finden.
Wir möchten am Freitagmorgen (11.10.2019, 08:00 bis 09:30 Uhr) mit unserer jetzt schon fast zur Tradition gewordenen Frühstückssitzung ein Forum für Eure auf dem Kongress gesammelten Eindrücke und Impulse sowie Eure Fragen geben, damit sich Nachwuchswissenschaftler*innen in der Versorgungsforschung besser kennenlernen. Wir bitten alle Interessierten, sich bis zum 20.9.2019 mit einer kurzen Email bei uns anzumelden (Dr. Anna Levke Brütt; anna.levke.bruett@uni-oldenburg.de).
Außerdem sind weitere Veranstaltungen auf dem Kongress speziell auf Nachwuchswissenschaftler*innen zugeschnitten:
Am Freitagnachmittag wird das Projekt der AG Nachwuchsförderung – die Befragung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Versorgungsforschung – vorgestellt. Im Anschluss soll über die Ergebnisse diskutiert werden. Außerdem wird es eine Vortragssession zur DFG-Nachwuchs-Akademie Versorgungsforschung geben. In diesem Jahr wird es mit dem „Masters Corner“ erstmals ein Format geben, in dem Studierende studentische Projektarbeiten vorstellen können. Wie in jedem Jahr gibt es auch Preise zu gewinnen- die besten Poster und Science Slams werden prämiert.
Vorträge
Im Rahmen des Deutschen Kongresses für Versorgungsforschung 2012 in Dresden wurden die Nachwuchs-Sessions „Meet the Experts: Herausgeber Zeitschriften“ und „Meet the experts: Forschungsförderung“ mit namhaften Vertretern des BMG, des BMBF, der Bundesärztekammer sowie den Herausgebern des Ärzteblatts, der Zeitschrift „Das Gesundheitswesen“ und von BMC Health Services Research rege besucht. Viele Kongressbesucher haben die Gelegenheit wahrgenommen, die Experten kennenzulernen und hilfreiche Tipps zum Publizieren und zu den Möglichkeiten der Drittmitteleinwerbung im Bereich der Versorgungsforschung aus erster Hand zu bekommen.
Hier finden Sie die Vorträge unserer Experten:
  • Publizieren im „Deutschen Ärzteblatt“ (C. Baethge, Köln)
  • Publizieren in „Das Gesundheitswesen“ (M. Wildner, Oberschleißheim)
  • Publizieren in „BMC Health Services Research“ (H. Pfaff, Köln)
  • Fördermöglichkeiten der DFG (C. Krämer, Bonn; H. Pfaff, Köln)
  • Förderschwerpunkte des BMBF (K. Richter, Bonn)
  • Fördermöglichkeiten der Bundesärztekammer (P. Scriba, München)
Ausblick

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Publikationen

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Sprecherinnen der AG

AG Methoden und Konzepte der Bedarfsplanung

Ziele und Aufgaben

Ziel der AG ist es, die wissenschaftliche Diskussion zum Thema anzuregen und neue Methoden und Konzepte der Bedarfsplanung zu entwickeln bzw. zu diskutieren. Mögliche Themenschwerpunkte betreffen z.B. die Erfassung des Versorgungsbedarfs einer Bevölkerung, die Analyse der räumlichen Zuschnitte der Planungsregionen und die Berücksichtigung von Änderungen im Bedarf und im Angebot des Leistungsspektrums.

Aktivitäten der AG

Die AG hat sich beim 16. Deutschen Versorgungsforschungskongress im Oktober 2017 konstituiert.

Ausblick

Das nächste AG-Treffen ist im Frühjahr/Sommer geplant. Nähere Informationen hierzu folgen demnächst.

Publikationen

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Sprecherinnen der AG