FG Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Die Fachgruppe hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, Kompetenzen in der Zahnmedizin im Bereich der Versorgungsforschung zu bündeln, den Bedarf an Forschungsprojekten auf dem Gebiet der Zahnmedizin zu verdeutlichen und forschungsrelevante Studien zu initiieren und durchzuführen.
Durch die Interdisziplinarität des Netzwerkes eröffnen sich Möglichkeiten der fachübergreifenden Diskussionen versorgungsforschungsrelevanter Inhalte und der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen klinischen, sozialwissenschaftlichen und methodischen wissenschaftlichen Gesellschaften und Organisationen der Versorgungspraxis. Eine Integration zahnmedizinischer Belange in die Medizin kann und soll damit weiterhin unterstützt werden.
Nachdem die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) 2008 und das Institut der deutschen Zahnärzte (IDZ) 2009 Mitglieder des DNVF geworden waren, war die Fachgruppe auf allen Deutschen Kongressen des Netzwerks Versorgungsforschung mit wissenschaftlichen Beiträgen vertreten.
Die Fachgruppe wurde dann im März 2009 gegründet, eine konstituierende Sitzung fand am 01.10.2009 auf dem Deutschen Kongress für Versorgungsforschung in Heidelberg statt.
Mittlerweile hat die Fachgruppe vielfache Forschungsaktivitäten entwickelt. Derzeit laufende Projekte werden unter anderem durch das BMBF, die Deutsche Krebshilfe und die Nachwuchsakademie Versorgungsforschung des Landes Baden-Württemberg gefördert. Die Aktivitäten der Fachgruppe zeigen sich auch an den Präsentationen, die im Rahmen der Jahrestagungen des DNVF vorgestellt wurden. Die Jahrestagung 2012 wurde von der Fachgruppe maßgeblich mitgestaltet.
Innerhalb der Zahnmedizin sind die Mitglieder der Fachgruppe auch Mitglieder des Arbeitskreises ‚Epidemiologie, Dental Public Health und Versorgungsforschung‘ in der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, wobei die letzte Erweiterung des Namens durch die Aktivitäten der Fachgruppe Zahnmedizin erfolgte.
Seit Februar 2014 gibt es eine an der Zahnklinik in Kiel angesiedelte Professur für Prävention und Versorgungsforschung, die von Frau Prof. Dr. Katrin Hertrampf vertreten wird.
Neben den Jahrestagungen des DNVF trifft sich die FG Zahnmedizin auch im Rahmen der Jahrestagungen des Arbeitskreises ‚Epidemiologie, Dental Public Health und Versorgungsforschung‘ und zeigt sich verantwortlich für die Gestaltung der Versorgungsforschungsinhalte.
Die Fachgruppe steht in engem Austausch mit der Bundeszahnärztekammer sowie einigen Landeszahnärztekammern und unterhält Kontakte zu bereits bestehenden Netzwerken von Zahnärzten, die in der Versorgungsforschung aktiv sind.
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Sprecher der FG
FG Intensivmedizin und kritische Erkrankungen
- Analyse der Struktur intensivmedizinischer Versorgung
- Qualität intensivmedizinischer Behandlung, Leitlinien, evidenzbasierte Medizin
- Analyse der Versorgungsprozesse nach intensivmedizinischer Behandlung,
- Determinanten des Langzeit-Outcomes und der Gesundheits-bezogenen Lebensqualität
- Ermittlung des Bedarfs spezieller Versorgungsangebote nach Intensivbehandlung
- Erfassung der Bedürfnisse von Patienten
- Diskussion gesundheitspolitischer Aspekte
2017
- Organisation von Veranstaltungen auf dem DKVF und bei den Kongressen der relevanten Fachgesellschaften
- Erarbeitung eines Positionspapiers: „Versorgungsforschung in der Intensivmedizin und bei kritischen Krankheiten: Status Quo und künftige Herausforderungen“
2016
Hier finden Sie das Protokoll der konstituierenden Sitzung
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Bildung von AGen zur Bearbeitung der Themenschwerpunkte
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Erstellung von Forschungsanträgen im Bereich der Versorgungsforschung
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Kontaktaufnahme zu anderen, im Bereich der Intensivmedizin aktiven Netzwerken (Sepsis-Netzwerk, ARDS-Netzwerk)
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Kontakt zu Patientenvertretungen und Vertretern der Gesundheitspolitik
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Sprecher der FG
FG Haut und Allergien
Die Fachgruppe „Haut, Gefäße und Allergien“ (ab November 2019 FG Haut und Allergien) wurde mit dem Hauptziel ins Leben gerufen, eine gemeinsame Plattform für die gesamte Versorgungsforschung in den Bereichen Hauterkrankungen, Gefäßerkrankungen und Allergologie zu schaffen. Der Austausch und die interdisziplinäre Kooperation der wissenschaftlichen Disziplinen sowie der intensivere Methodentransfer in die Klinik sind dabei die Hauptanliegen. Langfristig soll durch die enge Zusammenarbeit im Rahmen dieser Fachgruppe eine Verzahnung von Forschungsinitiativen erreicht werden, indem die Fachgruppe einen schnelleren Austausch von Informationen und Methoden und die Verbesserung der Anbahnung und Durchführung wissenschaftlicher Projekte ermöglicht. Darüber hinaus soll die Zusammenarbeit im Rahmen der Fachgruppe Aktivitäten in der wissenschaftlichen Politikberatung für die Versorgung von Hauterkrankungen, Allergien und Gefäßerkrankungen anstoßen und fördern. Die Fachgruppe dient auch der Rekrutierung und dem Mentoring von wissenschaftlichem Nachwuchs in der Versorgungsforschung. zu Erkrankungen der Haut und Gefäße bzw. zu Allergien, der für die Bewältigung der bevorstehenden Forschungsaufgaben dringend notwendig ist. Gemeinsame Projekte der Fachgruppenmitglieder sollen im Rahmen eines jährlichen ganztägigen Arbeitstreffens initiierte werden, während Weiterbildungsangebote für alle an Versorgungsforschung interessierten Wissenschaftler bei den Jahrestagungen der DDG, DGG und DGAKI angeboten werden sollen.
Zusammensetzung der Gruppe
Das zweite Symposium der FG wird durch Prof Augustin in Hamburg voraussichtlich im Herbst 2014 veranstaltet werden. Beim 13. Deutschen Kongress für Versorgungsforschung in Düsseldorf 2014 ist eine Session der Fachgruppe vorgesehen.
Am 06.11.2013 fand in Dresden das 1. Symposium der FG Haut, Gefäße und Allergien statt. Ausgerichtet wurde es durch das Universitätsklinikum Dresden und die Medizinischen Fakultät der TU Dresden und hatte die evidenzbasierte Versorgung von Erkrankungen der Haut, der Gefäße und von Allergien zum Thema. Im Rahmen von insgesamt sieben wissenschaftlichen Vorträgen verschiedener Akteure aus der Versorgungsforschung konnten sich die interessierten Teilnehmer einen Überblick über aktuelle Forschungsaktivitäten im Bereich Dermatologie, Gefäßmedizin und Allergologie verschaffen.
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Sprecher:in der FG
AG Qualitative Methoden
Der ursprüngliche Auftrag an die Gründungsmitglieder der AG bestand darin, einen Beitrag zum Memorandum des DNVF zur Qualitativen Versorgungsforschung zu erstellen. Nach zwei Jahren mit unterschiedlichen Vorarbeiten hat sich eine sechsköpfige Arbeitsgruppe gebildet (s.o.), die durch die Erstellung von drei Diskussionspapieren notwendige Diskussionen innerhalb und außerhalb der Versorgungsforschung angeregt und damit eine Grundlage für ein zukünftiges Memorandum geschaffen hat (Meyer et al. 2012, Karbach et al. 2012, Stamer et al. 2015). Nach der Fertigstellung dieser Diskussionspapiere hat sich die Gruppe im Jahr 2012 erweitert, um an dem Thema Gruppendiskussionen in der Versorgungsforschung zu arbeiten. Aus dieser Arbeit sind zwei Publikationen in der Zeitschrift Das Gesundheitswesen entstanden (Pohontsch/Müller et al. 2018, Xyländer/Kleineke et al. 2019. Beim DKVF 2017 wurde die AG erneut für InteressentInnen geöffnet.
Aufgrund der großen Resonanz teilte sich die AG in mehrere Kleingruppen auf, um arbeitsfähig zu bleiben. Aktuell existieren folgende aktive Kleingruppen: AG Forschungsethik in der qualitativen Versorgungsforschung, AG Vielfalt qualitativer Forschungsdesigns und ihre Anwendung in der Versorgungsforschung, AG Meta-Synthese qualitativer Studien in der Versorgungsforschung, AG Mixed Methods in der qualitativen Versorgungsforschung und die AG Neue Medien in der qualitativen Versorgungsforschung. Im Moment nehmen die AGs keine weiteren Mitglieder auf. InteressentInnen für die Mitarbeit in den AGs können sich jedoch bei der Sprecherin, Frau Dr. Nadine Pohontsch (n.pohontsch@uke.de), melden.
2020/2021:
Arbeitsschwerpunkte (2020/2021):
Kleingruppe Forschungsethik in der Qualitativen Versorgungsforschung
Die Kleingruppe Forschungsethik hat das Ziel, forschungsethische Besonderheiten und Herausforderungen qualitativer Versorgungsforschung zu beleuchten und Strategien für eine ethisch verantwortungsvolle Planung und Umsetzung qualitativer Studien in der Versorgungsforschung herauszuarbeiten. Hierzu hat sie eine explorative Online-Befragung qualitativ Forschender zu ethischen Fragestellungen in der eigenen Forschungspraxis und Erfahrungen mit Ethikbegutachtungen durchgeführt. Eine Veröffentlichung hierzu befindet sich im Reviewprozess, eine weitere Publikation ist in Arbeit.
Kleingruppe Vielfalt qualitativer Forschungsdesigns und ihre Anwendung in der Versorgungsforschung
Die Kleingruppe beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Möglichkeiten der Kombination qualitativer Methoden im Hinblick auf verschiedene Gegenstände der Versorgungsforschung.
Kleingruppe Meta-Synthese qualitativer Studien
Die Kleingruppe Meta-Synthese arbeitet zurzeit an einem Vergleich qualitativer Methoden zur Evidenzsynthese. Hintergrund dieser Beschäftigung ist die Frage, ob und inwieweit Syntheseergebnisse abhängig von der gewählten Methode sind. Durch den Vergleich zweier Synthesemethoden, die auf dieselbe Fragestellung angewendet werden, sollen Erkenntnisse hinsichtlich der Methodenwahl für die Zusammenführung von Ergebnissen aus der qualitativen Versorgungsforschung gewonnen werden. Das Studienprotokoll wurde veröffentlicht.
Kleingruppe Mixed Methods in der qualitativen Versorgungsforschung
Der Zugewinn an Erkenntnissen durch einen so genannten Methoden-Mix ist mittlerweile unumstritten. Die Kleingruppe Mixed Methods beschäftigt sich daher mit der Frage, inwiefern eine Kombination von qualitativen und quantitativen Methoden gewinnbringend in der Versorgungsforschung eingesetzt werden kann. Eine Publikation zum Thema Mixed Methods in Versorgungsforschungsprojekten befindet sich im Reviewprozess.
Kleingruppe Neue Medien in der qualitativen Versorgungsforschung
Diese Kleingruppe fokussiert auf die Herausforderungen und Chancen digitaler Datenformate (u.a. Online-Fokusgruppen, Patientenberichte in den sozialen Medien) sowie deren Erhebungs- und Auswertungsmethoden für die qualitative Versorgungsforschung. Eine Publikation zur Anwendung digitaler Medien in der Versorgungsforschung ist in Arbeit.
Organisatorisches:
Im Februar 2021 sind Prof. Dr. Veronika Lentsch (stellv.), Dr. Margret Xyländer (stellv.) und Dr. Nadine Pohontsch für weitere zwei Jahre zu den Sprecherinnen der AG gewählt worden.
Überblick Aktivitäten 2020/2021:
- Arbeitstagung „DNVF Methodentreffen - Qualitative Versorgungsforschung“ hat am 25.-26.06.2021 erfolgreich stattgefunden
- Springschool 2020:
Seminar „Mixed Methods-Studien“ (ID13, basic) - Springschool 2021:
Seminar „Einführung in die Gesundheitsversorgungsforschung (GVF) und deren methodische Grundlagen“ (ID1, basic);
Seminar „Mixed Methods-Studien“ (ID13, basic);
Seminar „Planung und Durchführung eines qualitativen Forschungsprojekts – Eine Einführung am Beispiel semi-strukturierter Erhebungsverfahren und qualitativer Inhaltsanalyse“ (ID14, basic) - die Mitglieder Michaela Schunk und Milena von Kutzleben unterstützen die Ad-Hoc-Kommission mit ihrer Expertise für Qualitative Forschungsmethoden
- die Sprecherin Nadine Pohontsch unterstützt die Zukunftskommission
- Veröffentlichungen:
Xyländer M, Kleineke V, Jünger S, Klindtworth K, Karlheim C, Steffen H, Müller V, Höfling-Engels N, Patzelt C, Stamer M, Pastrana T, Meyer T, Pohontsch N. Gruppendiskussionen in der Versorgungsforschung – Teil 2: Überlegungen zum Begriff der Gruppe, zur Moderation und Auswertung von Gruppendiskussionen sowie zur Methode der Online-Gruppendiskussion. Gesundheitswesen. 2020;82(12):998-1007
Pohontsch NJ, Meyer T, Eisenmann Y, Metzendorf M-I, Leve V, Lentsch V. Study protocol of a systematic review and qualitative evidence synthesis using two different approaches: Healthcare related needs and desires of older people with post-stroke aphasia. BMJ Open 2021; 11(4):e039348
Ullrich, C., Xyländer, M., Jünger, S.; Kremeike, K; Preiser, C. „Das ist vorher gar nicht absehbar“? – Forschungsethik als Thema der qualitativen Versorgungsforschung. Eine Befragungsstudie mit Forschenden. Gesundheitswesen (in press).
2019:
Aktive Mitgestaltung der Spring School 2019:
- „Einführung in die Qualitative Versorgungsforschung“ im Rahmen des Einführungsmoduls (Pohontsch)
- Fortbildungsmodul „Gruppendiskussion als qualitative Methode in der Versorgungsforschung“ (Xyländer, Klindworth)
- Fortbildungsmodul „Mixed-Methods-Studien – Grundgedanken, Varianten, Potenziale und Herausforderungen der Kombination quantitativer und qualitativer Forschungsmethoden für die Versorgungsforschung“ (Holmberg, Pohontsch)
- Beteiligung im Wissenschaftlichen Beirat der Spring School (Pohontsch, Xyländer)
- jeweils 2 Arbeitstreffen der gesamten AG pro Jahr (Hannover/im Rahmen des DKVF)
- Arbeit in vier Kleingruppen zu speziellen Themen im Bereich qualitativer Versorgungsforschung
Stellungnahmen der Arbeitsgruppe
Sprecherinnen und Gründungsmitglieder
Gründungszeitpunkt und weitere AG-Mitglieder
die Arbeitsgruppe Qualitative Methoden des Deutschen Netzwerk für Versorgungsforschung lädt Sie herzlich zur 1. Arbeitstagung "Qualitative Versorgungsforschung" ein. Die Arbeitstagung richtet sich vor allem an Nachwuchswissenschaftler*innen, die mit qualitativen Methoden arbeiten und wird am 25.06. und 26.06.2021 als Online-Veranstaltung durchgeführt. Alle weiteren Informationen finden Sie in der Beschreibung. Bitte melden Sie sich mit dem Anmeldeformular an.
Wir freuen uns auf Sie!
Herzliche Grüße,
Ihr Organisationsteam: Astrid Fink, Helen Ewertowski-Selle und Nadine Pohontsch (Sprecherin der Arbeitsgruppe Qualitative Methoden im DNVF)
Xyländer M, Kleineke V, Jünger S, Klindtworth K, Karlheim C, Steffen H, Müller V, Höfling-Engels N, Patzelt C, Stamer M, Pastrana T, Meyer T, Pohontsch N. Gruppendiskussionen in der Versorgungsforschung – Teil 2: Überlegungen zum Begriff der Gruppe, zur Moderation und Auswertung von Gruppendiskussionen sowie zur Methode der Online-Gruppendiskussion. Gesundheitswesen. 2020;82(12):998-1007
Pohontsch NJ, Meyer T, Eisenmann Y, Metzendorf M-I, Leve V, Lentsch V. Study protocol of a systematic review and qualitative evidence synthesis using two different approaches: Healthcare related needs and desires of older people with post-stroke aphasia. BMJ Open 2021; 11(4):e039348
Ullrich, C., Xyländer, M., Jünger, S.; Kremeike, K; Preiser, C. „Das ist vorher gar nicht absehbar“? – Forschungsethik als Thema der qualitativen Versorgungsforschung. Eine Befragungsstudie mit Forschenden. Gesundheitswesen (in press).
Weitere
Meyer T, Karbach U, Holmberg C, Güthlin C, Patzelt C, Stamer M, für die Arbeitsgruppe Qualitative Methoden des DNVF (2012) Qualitative Studien in der Versorgungsforschung – Diskussionspapier, Teil 1: Gegenstandsbestimmung. Gesundheitswesen 74: 510-515
Karbach U, Meyer T, Holmberg C, Güthlin C, Patzelt C, Stamer M für die Arbeitsgruppe Qualitative Methoden im Deutschen Netzwerk für Versorgungsforschung e.V. (DNVF) (2012) Qualitative Studien in der Versorgungsforschung, Diskussionspapier, Teil 2. Stand Qualitative Versorgungsforschung in Deutschland – ein exemplarischer Überblick. Gesundheitswesen 74: 516-525
Stamer M, Güthlin C, Holmberg C, Karbach U, Patzelt C, Meyer T (2015) Qualitative Studien in der Versorgungsforschung- Diskussionspapier, Teil 3: Qualität qualitativer Studien. Gesundheitswesen 2015; 77: 966-975
Pohontsch NJ*, Müller V *, Brandner S, Karlheim C, Jünger S, Klindtworth K, Stamer M, Höfling-Engels N, Kleineke V, Brandt B, Xyländer M, Patzelt C, Meyer T. Gruppendiskussionen in der Versorgungsforschung – Teil 1. Einführung und Überlegungen zur Methodenwahl und Planung. Gesundheitswesen 2018; 80(10): 864-870. https://doi.org/10.1055/s-0043-104379.
Xyländer M*, Kleineke V*, Jünger S, Klindtworth K, Karlheim C, Steffen H, Müller V, Höfling-Engels N, Patzelt C, Stamer M, Pastrana T, Meyer T*, Pohontsch NJ*. Gruppendiskussionen in der Versorgungsforschung – Teil 2: Überlegungen zum Begriff der Gruppe, zur Moderation und Auswertung von Gruppendiskussionen sowie zur Methode der Online-Gruppendiskussion. Gesundheitswesen 2019; efirst (DOI: 10.1055/a-0882-6325)
Sprecherinnen der AG
AG Partizipative Versorgungsforschung
Während der Gründungssitzung wurden bereits erste Ziele der Arbeitsgruppe skizziert:
Die AG Partizipative Versorgungsforschung soll die Vernetzung und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftler*innen und weiteren Akteuren fördern. Zu den Akteuren gehören Patientinnen und Patienten sowie ihre Vertretungen, aber auch Vertreterinnen und Vertreter der Leistungserbringer und Kostenträger. Es ist wünschenswert, wenn verschiedene Akteure und insbesondere auch Patientinnen und Patienten in der Arbeitsgruppe „Partizipative Versorgungsforschung“ zusammenarbeiten.
Die AG Partizipative Versorgungsforschung wird sich um einen konzeptionellen und methodischen Austausch zu partizipativer Versorgungsforschung bemühen. Es wird darum gehen, partizipative Forschungsansätze für die Versorgungsforschung zu bestimmen und weiter zu entwickeln und die Sichtbarkeit partizipativer Versorgungsforschung zu verbessern.
An der Gründungssitzung am 12.10.2018 in Berlin nahmen 37 Personen teil, in der Mitgliederliste der AG sind 64 Personen vermerkt.
Das nächste Treffen wird voraussichtlich im Umfeld des DNVF-Forums Versorgungsforschung im Mai 2019 stattfinden. Bis dahin leiten Frau Dr. Anna Levke Brütt und Herr Prof. Dr. Erik Farin-Glattacker die Arbeitsgruppe kommissarisch.
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Sprecher:in der AG
AG Patient-Reported Outcome (PRO)
Die Arbeitsgruppe Patient-Reported Outcome (AG PRO) hat sich zur Aufgabe gesetzt, das Thema PRO durch Publikationen, Veranstaltungen und Beratungsangebote in der Versorgungsforschung zu vertreten.
Aktuelle Informationen
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Koller, M., Neugebauer, E.A.M., Augustin, M., Büssing, A., Farin, E., Klinkhammer-Schalke, M., Lorenz, W., Münch, K., Petersen, C., Steinbüchel, N.v. & Wieseler, B. (2009). Die Erfassung von Lebensqualität in der Versorgungsforschung– konzeptuelle, methodische und strukturelle Voraussetzungen (Memorandum III: Methoden der Versorgungsforschung).
[Assessment of quality of life in health services research – conceptual, methodological and structural requirements (Memorandum III: Methods of health services research]. Das Gesundheitswesen, 71: 864– 872.
Sprecher der AG
AG Organisationsbezogene Versorgungsforschung
- den Rahmenbedingungen, unter denen Versorgungsorganisationen agieren und deren Wechselwirkungen auf Individuums- und Organisationsebene,
- der Strukturen, Prozesse und Kulturen von Versorgungsorganisationen
- den Interaktionen innerhalb und zwischen Versorgungsorganisationen und
- den Auswirkungen dieser Faktoren auf das Ergebnis und die Organisation gesundheitlicher Versorgung.
Pfaff H., Albert U. -S., Bornemann R., Ernstmann N., Gostomzyk J., Gottwik M. G., Heller G., Höhmann U., Karbach U., Ommen O., Wirtz M.: Methoden für die organisationsbezogene Versorgungsforschung. Gesundh.wes., 2009, 71: 777-790 (zum Abstract)
Interesse an der Mitarbeit?
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Memorandum organisationsbezogene Versorgungsforschung:
Ansmann, L., Albert, U.S., Auer, R., Baumann, W., Bitzer, E.M., Bögel, M., Ernstmann, N., Gostomzyk, J., Götz, K., Hahn, U., Hammer, A., Hollederer, A., Hower, K.I., Kostuj, T., Kowalski, C., Nöst, S., Nowak, M., Pfaff, H., Rölker-Denker, L., Vollmar, H.C., Wirtz, M.A. DNVF-Memorandum III – Methoden für die Versorgungsforschung, Teil 4 – Konzept und Methoden der organisationsbezogenen Versorgungsforschung: Kurzfassung. Gesundheitswesen, 2019, 81 (3):220–224. DOI: 10.1055/a-0862-0407 (zur Kurzfassung)
Ansmann, L., Baumann, W., Gostomzyk, J., Götz, K., Hahn, U., Pfaff, H., Rölker-Denker, L., Nöst, S. DNVF-Memorandum III – Methoden für die Versorgungsforschung, Teil 4 – Konzept und Methoden der organisationsbezogenen Versorgungsforschung. Kapitel 1 – Definition und Konzept der organisationsbezogenen Versorgungsforschung. Gesundheitswesen, 2019, 81 (3):e64-e71. DOI: 10.1055/a-0862-0527 (zu Kapitel 1)
Rölker-Denker, L., Kowalski, C., Ansmann, L., Hahn, U., Hammer, A., Auer, R., Kostuj, T., Nöst, S. DNVF-Memorandum III – Methoden für die Versorgungsforschung, Teil 4 – Konzept und Methoden der organisationsbezogenen Versorgungsforschung. Kapitel 2 – Methodische Ansätze der organisationsbezogenen Versorgungsforschung: Zielgrößen, Datenquellen, Datenerhebung und Datenanalyse. Gesundheitswesen, 2019, 81 (3):e72-e81. DOI: 10.1055/a-0862-0565 (zu Kapitel 2)
Wirtz, M. A., Bitzer, E.M., Albert, U.S., Ansmann, L., Bögel, M., Ernstmann, N., Hollederer, A., Hower, K.I., Nowak, M., Vollmar, H.C. DNVF-Memorandum III „Methoden für die Versorgungsforschung“, Teil 4: Konzept und Methoden der organisationsbezogenen Versorgungsforschung - Kapitel 3 - Methodische Ansätze zur Evaluation und Implementierung komplexer Interventionen in Versorgungsorganisationen [DNVF-Memorandum III – Methods for Health Services Research, Part 4 – Concept and Methods for Organizational Health Services Research. Chapter 3 – Methodological Approaches for the Evaluation and Implementation of Complex Interventions in Healthcare Organizations]. Gesundheitswesen, 2019, 81 (3):e82-e91. DOI: 10.1055/a-0862-0588 (zu Kapitel 3).
Pfaff H., Albert U. -S., Bornemann R., Ernstmann N., Gostomzyk J., Gottwik M. G., Heller G., Höhmann U., Karbach U., Ommen O., Wirtz M.: Methoden für die organisationsbezogene Versorgungsforschung. Gesundh.wes., 2009, 71: 777-790 (zum Abstract)
Sprecher:in der AG
AG Nachwuchsförderung
Die AG Nachwuchsförderung hat sich zum Ziel gesetzt, innerhalb des DNVF gezielte Aktivitäten zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu initiieren. Eine Hauptaufgabe besteht in der Konzipierung und Organisation spezieller, auf den Nachwuchs ausgerichteten Workshops sowie von Pre-Conference Seminaren, die im Rahmen des jährlich stattfindenden Deutschen Kongresses für Versorgungsforschung (DKVF) angeboten werden. Auch eine Vernetzung der WissenschaftlerInnen auf dem DKVF und darüber hinaus wird gefördert. Zudem werden spezielle Seminare auf der Spring School des DNVF angeboten. Des Weiteren engagiert sich die AG für die fortlaufende Förderung von Kongressstipendien und Posterpreisen.
Die AG richtet sich an alle DNVF-Mitglieder oder externe Interessenten, die eine wissenschaftliche Karriere im Bereich der Versorgungsforschung anstreben. Interessierte können sich jederzeit an die Sprecherinnen der AG (Kontakt siehe unten) wenden.
Vorträge
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Publizieren im „Deutschen Ärzteblatt“ (C. Baethge, Köln)
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Publizieren in „Das Gesundheitswesen“ (M. Wildner, Oberschleißheim)
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Publizieren in „BMC Health Services Research“ (H. Pfaff, Köln)
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Fördermöglichkeiten der DFG (C. Krämer, Bonn; H. Pfaff, Köln)
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Förderschwerpunkte des BMBF (K. Richter, Bonn)
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Fördermöglichkeiten der Bundesärztekammer (P. Scriba, München)
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Sprecherinnen der AG
AG Methoden und Konzepte der Bedarfsplanung
Ziel der AG ist es, die wissenschaftliche Diskussion zum Thema anzuregen und neue Methoden und Konzepte der Bedarfsplanung zu entwickeln bzw. zu diskutieren. Mögliche Themenschwerpunkte betreffen z.B. die Erfassung des Versorgungsbedarfs einer Bevölkerung, die Analyse der räumlichen Zuschnitte der Planungsregionen und die Berücksichtigung von Änderungen im Bedarf und im Angebot des Leistungsspektrums.
Die AG hat sich beim 16. Deutschen Versorgungsforschungskongress im Oktober 2017 konstituiert.
Das nächste AG-Treffen ist im Frühjahr/Sommer geplant. Nähere Informationen hierzu folgen demnächst.
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Sprecherinnen der AG